Golf Pride entsteht
Thomas Fawick entwickelt gemeinsam mit Bill Junker und Jim Karns die Idee eines Golfgriffes aus geformtem Gummi weiter. Golf Pride wird gegründet.
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Modelle, Griffgrößen, Technologien, Clubmaking, Puttergriffe, Pflege und Griffwechsel: In unserer Golf Pride Wissenswelt findest du praxisnahes Wissen rund um einen der wichtigsten Kontaktpunkte zwischen Golfer und Schläger.
Du musst die Wissenswelt nicht von oben bis unten lesen. Wähle einfach das Thema, das dich interessiert, und springe direkt zum passenden Kapitel.
Starte mit Modelle, Griffgefühl und Griffgrößen.
Von Leder zu Gummi: Geschichte, Entwicklung und Meilensteine von Golf Pride.
Hersteller entdecken →Tour Velvet, MCC, ZGRIP, CP, Tour Wrap, V55 und weitere Serien vergleichen.
Modelle vergleichen →Firm, Hybrid, Tacky oder Soft: welches Griffgefühl passt zu dir?
Griffgefühl verstehen →ALIGN, ALIGN MAX, Plus4, Cord, 360 und Taper einfach erklärt.
Technologien entdecken →Junior, Undersize, Standard, Midsize oder Jumbo richtig auswählen.
Größe bestimmen →.580 vs. .600, Butt Diameter, Tape-Aufbau und Griffgewicht.
Clubmaking verstehen →Reverse Taper, Zero Taper, Pro Only und klassische Putterformen.
Puttergriffe entdecken →Verschleiß erkennen, Wechselintervalle und professionelle Montage.
Griffwechsel verstehen →Golfgriffe richtig reinigen, trocknen und vor Hitze schützen.
Griffpflege entdecken →Die wichtigsten Fragen rund um Golf Pride kompakt beantwortet.
FAQ öffnen →Dann reichen für den Einstieg oft drei Themen: Modell auswählen, Griffgefühl bestimmen und die passende Größe finden.
Dann kannst du direkt zu unserer Golf Pride Kategorie wechseln und Modelle, Größen und Varianten auswählen.
Heute gehört Golf Pride zu den bekanntesten Namen im Bereich Golfgriffe. Die Geschichte der Marke begann jedoch mit einer vergleichsweise einfachen Frage: Muss ein Golfgriff eigentlich aus Leder bestehen?
In den 1940er-Jahren waren Ledergriffe im Golfsport weit verbreitet. Der Erfinder und Golfenthusiast Thomas Fawick sah jedoch Potenzial in einem anderen Werkstoff: Gummi.
Gummi konnte gegenüber den damaligen Lederkonstruktionen Vorteile bei Haltbarkeit, Traktion und gleichmäßiger Fertigung bieten. In Akron, Ohio – damals eines der wichtigsten Zentren der amerikanischen Gummiindustrie – entwickelte Fawick seine Idee gemeinsam mit Bill Junker und Jim Karns weiter.
1949 entstand daraus Golf Pride.
Moderne Golfgriffe müssen reproduzierbar gefertigt werden, ausreichend Traktion bieten und sich unter unterschiedlichen Bedingungen möglichst konstant anfühlen. Geformte Gummimischungen eröffneten dafür völlig neue Möglichkeiten bei Struktur, Härte, Profil und Oberflächendesign.
Einige Entwicklungen von Golf Pride haben nicht nur die Marke selbst geprägt, sondern auch beeinflusst, wie Golfgriffe heute konstruiert, montiert und gewechselt werden.
Thomas Fawick entwickelt gemeinsam mit Bill Junker und Jim Karns die Idee eines Golfgriffes aus geformtem Gummi weiter. Golf Pride wird gegründet.
Geformte Gummigriffe entwickeln sich zu einer leistungsfähigen Alternative zu traditionellen Ledergriffen. Strukturen und Oberflächen können nun gezielter entwickelt und reproduziert werden.
Die Entwicklung des Slip-on-Gummigriffes vereinfachte die Montage erheblich. Ein abgenutzter Griff musste nicht mehr Bestandteil einer dauerhaft auf dem Schaft aufgebauten Konstruktion bleiben.
Damit entstand eine wesentliche Grundlage für den heutigen professionellen Griffwechsel.
Mit dem Victory entwickelte Golf Pride einen seiner bekanntesten frühen Griffe.
Das charakteristische Design und die sogenannte „Grip Rite Swing Rite“-Orientierung sollten Golfern unter anderem dabei helfen, die Hände reproduzierbarer am Griff zu positionieren.
Mitte der 1990er etablierte sich der Golf Pride Tour Velvet.
Die Kombination aus Gummimischung, charakteristischer Plus-Zeichen-Struktur und ausgewogenem Feedback machte das Modell zu einem der bekanntesten Golfgriffe der Marke.
Moderne Golf Pride Griffe unterscheiden sich längst nicht mehr nur durch Farbe oder Design.
Materialien, Cord-Anteile, Taper, Griffdurchmesser, Oberflächenstrukturen, Reminder-Systeme und unterschiedliche Gummimischungen ermöglichen eine deutlich individuellere Auswahl.
Die Geschichte von Golf Pride zeigt gut, wie sich die Rolle des Golfgriffes verändert hat: vom einfachen Kontaktstück zwischen Hand und Schaft hin zu einem technisch abgestimmten Bestandteil des Golfschlägers.
Für uns bei Tesi Golf ist deshalb nicht nur entscheidend, welcher Name auf einem Griff steht. Entscheidend ist, wie Griffgröße, Material, Gewicht, Oberflächenstruktur und Aufbau zum Spieler und zum Schläger passen.
Unterschiedliche Gummimischungen, Cord und Hybridkonstruktionen verändern Feedback, Komfort und Traktion.
Texturen und Strukturen beeinflussen, wie sicher sich ein Griff bei trockenen oder feuchten Bedingungen anfühlt.
Undersize, Standard, Midsize und Jumbo sind unterschiedliche Ausgangspunkte für die Anpassung.
Technologien wie Cord, Plus4 oder ALIGN verfolgen unterschiedliche Ansätze bei Griffgefühl, Profil und Orientierung.
Ein hochwertiger Golfgriff allein macht noch kein optimales Setup.
Erst wenn Griffmodell, Größe, Core Size, Tape-Aufbau und Gewicht zum Schaft und zum Spieler passen, wird aus dem Griff ein sinnvoll abgestimmter Bestandteil des Golfschlägers.
Tour Velvet, MCC, ZGRIP, CP, Tour Wrap und weitere: Im nächsten Kapitel vergleichen wir die wichtigsten Golf Pride Produktfamilien.
Tour Velvet, MCC, ZGRIP, CP, Tour Wrap oder V55: Die Golf Pride Modellfamilien unterscheiden sich deutlich bei Material, Oberflächenstruktur, Griffgefühl, Feuchtigkeitskontrolle und Konstruktion.
Ein Griff kann sehr direkt und fest sein oder weich und komfortabel. Manche Spieler bevorzugen eine stark strukturierte Oberfläche, andere möchten möglichst viel Tack und ein geschmeidiges Gefühl.
Deshalb betrachten wir die Golf Pride Modellwelt nicht als Rangliste. Viel wichtiger ist die Frage: Welche Eigenschaften passen zu deinen Händen, deinem Spiel und deinen persönlichen Vorlieben?
Der klassische Golf Pride Allround-Griff mit ausgewogenem Feedback und charakteristischer Plus-Zeichen-Oberfläche.
Cord im oberen Bereich trifft auf Performance-Gummi im unteren Bereich – zwei unterschiedliche Zonen innerhalb eines Griffes.
Festes und direktes Griffgefühl mit ausgeprägter Oberflächenstruktur und Performance-Ausrichtung.
Die komfortorientierte Golf Pride Familie für Spieler, die ein weicheres Griffgefühl und stärkere Dämpfung bevorzugen.
Klassische Wrap-Optik kombiniert mit moderner Gummikonstruktion und einem besonders tacky Griffgefühl.
Cord, Plus-Zeichen-Textur und klassische Golf-Pride-Designelemente verbinden moderne Performance mit der Geschichte der Marke.
Eine erste Orientierung – das tatsächliche Griffgefühl bleibt immer eine persönliche Entscheidung.
| Familie | Charakter | Gefühl | Textur | Besonders interessant für |
|---|---|---|---|---|
| Tour Velvet | Allround | ausgewogen | mittel | breites Spielerspektrum |
| MCC | Hybrid | direkt / zweigeteilt | hoch | Performance & Feuchtigkeitskontrolle |
| ZGRIP | Performance | fest | hoch | maximales Feedback |
| CP | Komfort | weich | komfortorientiert | Dämpfung & weicheres Gefühl |
| Tour Wrap | Wrap | weich / tacky | Wrap-Struktur | hohes Tack & klassisches Gefühl |
| V55 | Cord / Heritage | direkt | hoch | Traktion & klassisches Cord-Gefühl |
Ein ausgewogenes Griffgefühl, eine charakteristische Plus-Zeichen-Textur und zahlreiche Varianten machen Tour Velvet zu einer der zentralen Golf Pride Familien.
Die Oberfläche verwendet ein gleichmäßiges Plus-Zeichen-Muster, das zusätzliche Kontaktpunkte zwischen Hand und Griff erzeugt.
Das Griffgefühl liegt zwischen sehr weichen Komfortgriffen und besonders festen Performance-Griffen.
MCC steht für einen Hybridansatz: Cord und Gummi werden innerhalb eines Griffes gezielt kombiniert.
Im oberen Griffbereich kombiniert MCC Gummi mit Brushed Cotton Cord. Das unterstützt Traktion und Feuchtigkeitsmanagement.
Im unteren Bereich steht Performance-Gummi stärker für Gefühl und Rückmeldung.
Die ZGRIP Familie richtet sich an Spieler, die eine deutlichere Struktur und ein festeres Griffgefühl bevorzugen.
Ein festerer Griff dämpft das Gefühl beim Treffmoment weniger als ein besonders weicher Komfortgriff.
Die ausgeprägte Textur unterstützt zusätzlich die Verbindung zwischen Händen und Griff.
Die CP Familie bildet die weichere Seite des Golf Pride Sortiments und verbindet komfortorientierte Gummimischungen mit modernen Oberflächenstrukturen.
Spieler, denen klassische oder Cord-Griffe zu hart erscheinen, finden innerhalb der CP Familie weichere Alternativen.
Unterschiedliche CP-Generationen kombinieren Komfort unter anderem mit Tack, Oberflächenstruktur und reduziertem Taper.
Optisch erinnert Tour Wrap an traditionell gewickelte Griffe – technisch handelt es sich um eine moderne Griffkonstruktion.
Tour Wrap setzt stärker auf eine klebrig wirkende, geschmeidige Oberfläche als auf eine besonders raue Struktur.
Dadurch entsteht ein deutlich anderes Handgefühl als bei MCC oder ZGRIP.
V55 greift historische Designideen von Golf Pride auf und kombiniert sie mit einer Cord-Gummi-Konstruktion.
Brushed Cotton Cord unterstützt die Feuchtigkeitskontrolle, während das bekannte Plus-Zeichen-Muster zusätzliche Textur erzeugt.
Ein klassisches Grip-Rite-Swing-Rite- Designelement dient zusätzlich als visuelle Referenz für die Handposition.
Zwei Spieler können denselben Golf Pride Griff verwenden und trotzdem ein unterschiedliches Griffgefühl erhalten.
Griffgröße, Schaftdurchmesser, Core Size, Tape-Aufbau und sogar das Griffgewicht beeinflussen das fertige Setup.
In unserer Golf Pride Kategorie findest du verfügbare Modelle, Größen und Varianten.
Firm, Hybrid, Tacky oder Soft: Im nächsten Kapitel betrachten wir nicht die Modellnamen, sondern ausschließlich das Gefühl in den Händen.
Zwei Golfgriffe können die gleiche Größe besitzen und sich trotzdem völlig unterschiedlich anfühlen. Festigkeit, Oberflächenstruktur, Tack und Material beeinflussen die Verbindung zwischen deinen Händen und dem Golfschläger.
Natürlich spielt die persönliche Vorliebe eine große Rolle. Gleichzeitig haben unterschiedliche Materialien und Konstruktionen messbare Auswirkungen auf Vibrationsdämpfung, Oberflächenstruktur, Feuchtigkeitskontrolle und Rückmeldung.
Deshalb lohnt es sich, einen Golfgriff nicht nur nach Farbe oder Modellnamen auszuwählen.
Ein Griff kann beispielsweise gleichzeitig weich und tacky sein oder fest und stark strukturiert. Deshalb betrachten wir mehrere Eigenschaften getrennt.
Wie stark gibt das Material unter Druck nach? Festere Griffe übertragen mehr unmittelbares Feedback, weichere Griffe dämpfen stärker.
Tack beschreibt das leicht haftende, griffige Gefühl der Oberfläche. Ein hoher Tack kann besonders unter trockenen Bedingungen viel Sicherheit vermitteln.
Muster, Vertiefungen, Cord und andere Oberflächenstrukturen erzeugen zusätzliche Kontaktpunkte zwischen Hand und Griff.
Material und Oberfläche beeinflussen, wie gut ein Griff mit Schweiß, Feuchtigkeit und wechselnden Wetterbedingungen umgehen kann.
Nutze diese Einteilung als ersten Orientierungspunkt. Innerhalb einer Gruppe können sich einzelne Modelle trotzdem deutlich unterscheiden.
Fest, direkt und mit geringer Dämpfung. Für Spieler, die möglichst viel Rückmeldung vom Schläger erhalten möchten.
Unterschiedliche Materialien oder Zonen kombinieren verschiedene Eigenschaften innerhalb eines einzigen Griffes.
Eine leicht haftende Oberfläche erzeugt ein besonders griffiges Gefühl, ohne zwingend stark strukturiert zu sein.
Weichere Materialien absorbieren mehr Vibrationen und erzeugen ein stärker gedämpftes Griffgefühl.
Festere Golfgriffe übertragen einen größeren Teil der Rückmeldung vom Schläger direkt an die Hände.
Das Material gibt unter Griffdruck weniger nach. Dadurch entsteht ein präziseres, unmittelbareres Gefühl zwischen Hand und Schläger.
Viele festere Griffe kombinieren dieses Feedback zusätzlich mit stärkerer Textur oder Cord.
du beim Treffmoment möglichst viel Rückmeldung möchtest und sehr weiche Griffe für dich schwammig oder zu stark gedämpft wirken.
Hybrid-Griffe verbinden bewusst unterschiedliche Materialien und Oberflächeneigenschaften.
Ein typisches Beispiel ist Golf Pride MCC. Im oberen Bereich kommt Cord zum Einsatz, während der untere Bereich stärker von Performance-Gummi geprägt wird.
So lassen sich zusätzliche Traktion und Feuchtigkeitskontrolle mit einem anderen Gefühl in der unteren Hand verbinden.
du die Traktion von Cord magst, aber nicht möchtest, dass sich der komplette Griff wie ein Full-Cord-Modell anfühlt.
Tack beschreibt eine haftende, leicht klebrige Oberflächenwirkung, die zusätzliche Traktion erzeugen kann.
Ein stark strukturierter Griff kann sich rau anfühlen, ohne besonders tacky zu sein. Ein tacky Griff kann dagegen relativ glatt erscheinen und trotzdem stark an den Händen haften.
Besonders bei trockenen und moderaten Bedingungen kann hoher Tack ein sehr sicheres Griffgefühl erzeugen.
Sehr tacky Oberflächen funktionieren besonders gut trocken. Werden sie nass, kann ihre Wirkung deutlich nachlassen. Dann sind Cord und stärker strukturierte Konstruktionen häufig im Vorteil.
du das Gefühl magst, dass der Griff förmlich an den Händen haftet und du keine stark raue Oberfläche möchtest.
Weichere Golfgriffe absorbieren einen größeren Teil der Vibrationen und vermitteln dadurch ein stärker gedämpftes Handgefühl.
Die zusätzliche Dämpfung kann sich besonders angenehm anfühlen. Gleichzeitig verändert sie die direkte Rückmeldung vom Schläger.
Genau deshalb gibt es keinen objektiv besseren Wert: Manche Golfer bevorzugen maximale Rückmeldung, andere bewusst mehr Komfort.
dir festere Griffe zu hart oder unangenehm erscheinen und du ein stärker gedämpftes, komfortorientiertes Gefühl bevorzugst.
| Feel | Hauptmerkmal | Feedback | Dämpfung | Beispiel |
|---|---|---|---|---|
| Firm | fest & direkt | hoch | geringer | ZGRIP |
| Hybrid | Materialkombination | differenziert | modellabhängig | MCC |
| Tacky | haftende Oberfläche | modellabhängig | meist mittel bis hoch | Tour Wrap |
| Soft | Komfort | geringer | hoch | CP |
Auch Griffdurchmesser, Tape-Aufbau und der Schaft unter dem Griff beeinflussen, wie fest und voluminös sich das fertige Setup in den Händen anfühlt.
Deshalb betrachten wir beim Clubmaking immer den kompletten Aufbau und nicht ausschließlich die Produktbezeichnung auf der Verpackung.
ALIGN, ALIGN MAX, Plus4, Cord und 360: Im nächsten Kapitel geht es nicht mehr darum, wie ein Griff grundsätzlich fühlt, sondern wie seine Konstruktion funktioniert.
Moderne Golfgriffe unterscheiden sich längst nicht nur durch Material, Farbe oder Größe. Golf Pride nutzt unterschiedliche Konstruktionen, Griffprofile und Oberflächen, um Handposition, Traktion, Feuchtigkeitskontrolle und Griffgefühl gezielt zu beeinflussen.
ALIGN ist etwas anderes als Plus4. Cord erfüllt eine andere Aufgabe als ein 360-Grad-Oberflächendesign.
Manche Technologien verändern die Form des Griffes, andere die Oberfläche und wieder andere helfen bei einer reproduzierbaren Position der Hände.
Deshalb betrachten wir jede Technologie getrennt und ordnen ein, wann sie für einen Golfer tatsächlich interessant sein kann.
Ein fühlbarer Ridge auf der Rückseite unterstützt eine wiederholbare Positionierung der Hände.
ALIGN verstehen → 02 MAXIMUM RIDGEHöher, fester und länger: die stärker fühlbare Weiterentwicklung des ALIGN-Prinzips.
ALIGN MAX verstehen → 03 GRIP PROFILEEin größerer unterer Griffbereich erzeugt ein Profil mit weniger Verjüngung.
Plus4 verstehen → 04 TRACTIONBaumwollfasern innerhalb der Griffoberfläche erhöhen Textur und unterstützen den Umgang mit Feuchtigkeit.
Cord verstehen → 05 HYBRIDUnterschiedliche Materialien und Strukturen erfüllen im oberen und unteren Griffbereich unterschiedliche Aufgaben.
Dual-Traction verstehen → 06 ALL-AROUND DESIGNEin rundum laufendes Design sorgt für ein einheitliches Erscheinungsbild bei unterschiedlichen Schaftorientierungen.
360 verstehen →ALIGN verändert nicht nur die Optik eines Golfgriffes. Auf der Rückseite befindet sich ein fühlbarer, erhöhter Bereich.
Der erhöhte Ridge verläuft auf der Rückseite des Griffes und kann von den Fingern ertastet werden.
Dadurch erhält der Spieler eine zusätzliche fühlbare Referenz für eine wiederholbare Handposition.
Besonders wichtig ist dabei die korrekte Ausrichtung während der Montage.
Ein ALIGN-Griff muss passend zur gewünschten Schlagflächen- und Schaftorientierung montiert werden. Wird die Orientierung später verändert, verändert sich auch die Position des fühlbaren Ridges.
ALIGN MAX folgt demselben Grundprinzip wie ALIGN, verwendet jedoch einen ausgeprägteren Ridge.
Golf Pride beschreibt den neuen Ridge als höher, fester und länger als die ursprüngliche ALIGN-Ausführung.
Dadurch ist die Orientierung auf der Griffrückseite deutlicher fühlbar.
Der längere Ridge kann außerdem auch dann noch als Referenz dienen, wenn der Spieler am Griff etwas höher oder tiefer greift.
ALIGN MAX kann besonders für Spieler interessant sein, denen der klassische ALIGN-Ridge nicht deutlich genug fühlbar ist.
Plus4 verändert gezielt das Profil des Griffes. Der untere Bereich besitzt einen größeren Außendurchmesser als bei einem vergleichbaren klassischen Taper.
Das Profil simuliert im unteren Griffbereich ungefähr den Effekt von vier zusätzlichen Tape-Lagen.
Der Unterschied wird also nicht durch vier tatsächlich montierte zusätzliche Tape-Lagen erzeugt, sondern ist bereits in der Griffkonstruktion vorhanden.
Ein Plus4-Griff verändert vor allem das Verhältnis zwischen oberem und unterem Griffbereich. Eine Midsize-Größe vergrößert dagegen den gesamten Griffdurchmesser.
Taper beschreibt die Verjüngung des Golfgriffes vom oberen Ende in Richtung untere Hand.
Der Griff wird in Richtung unteres Ende zunehmend dünner.
Der untere Bereich bleibt voluminöser. Plus4 ist ein typisches Beispiel dafür.
Ein Clubmaker kann den Griffdurchmesser und teilweise auch das Taper-Profil über zusätzliche Tape-Lagen beeinflussen.
Bei Cord-Griffen werden Textilfasern in die Gummikonstruktion integriert und an der Oberfläche sichtbar und fühlbar.
Golf Pride verwendet Baumwollfasern, die mit der Gummikonstruktion verbunden werden. Die Fasern erzeugen eine deutlich strukturiertere Oberfläche.
Gleichzeitig unterstützen sie dabei, Feuchtigkeit von der Kontaktfläche zwischen Hand und Griff abzuleiten.
Dadurch sind Cord-Konstruktionen besonders interessant für Spieler mit stärker schwitzenden Händen oder für wechselnde Wetterbedingungen.
Besonders deutlich wird dieses Prinzip bei der MCC-Familie.
Fokus auf Traktion, Oberflächenstruktur und Feuchtigkeitskontrolle.
Fokus auf ein anderes Griffgefühl und direkte Rückmeldung.
Hybrid-Konstruktionen sind interessant, wenn ein Spieler Cord und dessen Traktion schätzt, aber nicht am gesamten Griff dieselbe feste Cord-Oberfläche möchte.
Beim 360-Konzept läuft das Oberflächendesign rund um den gesamten Griff.
Bei vielen modernen Drivern und Fairwayhölzern kann durch das Verstellen des Hosels die Orientierung des Schafts verändert werden.
Bei einem richtungsgebundenen Griff kann dadurch beispielsweise ein Logo plötzlich seitlich stehen.
Das umlaufende 360-Design sorgt dagegen für ein gleichmäßiges Erscheinungsbild unabhängig von der sichtbaren Orientierung des Griffes.
Ein 360-Griff ist bewusst weitgehend orientationsneutral. ALIGN verfolgt genau den entgegengesetzten Ansatz: Dort soll eine definierte Rückseite fühlbar sein.
| Technologie | Verändert | Hauptfunktion | Typisches Beispiel |
|---|---|---|---|
| ALIGN | Griffrückseite | fühlbare Handorientierung | MCC ALIGN |
| ALIGN MAX | Griffrückseite | stärker fühlbarer Ridge | MCC ALIGN MAX |
| Plus4 | Griffprofil | größerer unterer Bereich | MCC Plus4 |
| Cord | Oberfläche | Traktion & Feuchtigkeit | ZGRIP Cord |
| Dual-Traction | Materialzonen | unterschiedliche Eigenschaften | MCC |
| 360 | Oberflächendesign | orientierungsneutrale Optik | Tour Velvet 360 |
Bei einem 360-Griff ist die Orientierung vergleichsweise flexibel. Bei ALIGN dagegen ist die Position des Ridges entscheidend.
Plus4 ist bereits konstruktiv aufgebaut. Wird ein klassischer Griff dagegen mit mehreren Tape-Lagen vergrößert, wird das Gummi zusätzlich gedehnt und kann sich dadurch fester anfühlen.
Genau deshalb gehören Grifftechnologie, Schaftdurchmesser, Tape-Aufbau und Montage gemeinsam betrachtet.
ALIGN, Plus4, Cord oder 360: In unserer Golf Pride Kategorie findest du verfügbare Modelle und Varianten.
Undersize, Standard, Midsize oder Jumbo: Im nächsten Kapitel zeigen wir, wie Griffgröße gemessen, ausgewählt und individuell angepasst wird.
Die Griffgröße bestimmt, wie viel Volumen du tatsächlich in den Händen hältst. Handgröße ist dafür ein sinnvoller Ausgangspunkt – aber längst nicht der einzige Faktor.
Golf Pride unterscheidet bei Swing-Grips zwischen Junior, Undersize, Standard, Midsize und Jumbo. Die Handlänge liefert dabei eine erste Orientierung.
Trotzdem sollte eine Größentabelle nicht als starre Vorschrift verstanden werden. Griffgefühl, Fingerlänge, Griffdruck, Spielgewohnheiten und persönliches Empfinden können dazu führen, dass eine andere Größe angenehmer ist.
Verwende die Hand, die beim normalen Golfgriff oben am Schläger liegt.
Lege die Hand entspannt und flach auf eine gerade Unterlage.
Messe vom Knick beziehungsweise der Falte am Übergang zwischen Handgelenk und Handfläche.
Messe bis zur Spitze des längsten Fingers.
Vergleiche das Ergebnis mit der Golf-Pride-Größenorientierung.
Golf Pride nutzt für seinen Größen-Guide die Distanz vom Handgelenksknick bis zur Spitze des längsten Fingers.
Für sehr kleine Hände und Junior-Spieler.
Kleinerer Griffdurchmesser für kleinere Hände.
Die klassische Ausgangsgröße für viele Golfer.
Mehr Griffvolumen und ein größerer Außendurchmesser.
Sehr großer Griffdurchmesser für große Hände oder Spieler mit bewusstem Wunsch nach mehr Volumen.
Handschuhgrößen können ebenfalls eine erste Orientierung liefern, ersetzen aber keine Messung und kein persönliches Griffgefühl.
| Griffgröße | Handlänge | Handlänge Zoll | Typische Handschuh-Orientierung |
|---|---|---|---|
| Junior | < 12,7 cm | < 5" | Junior / sehr kleine Größen |
| Undersize | 12,7–16,5 cm | 5–6,5" | kleinere Damen-/Herren- und Cadet-Größen |
| Standard | 16,6–19,0 cm | 6,6–7,5" | häufig Herren M / M-L bzw. vergleichbar |
| Midsize | 19,1–23,0 cm | 7,6–9" | häufig Herren L / XL bzw. vergleichbar |
| Jumbo | > 23 cm | > 9" | häufig XXL und größer |
Der offensichtlichste Unterschied ist das Volumen in den Händen. Gleichzeitig verändert sich aber auch das subjektive Gefühl beim Greifen.
Ein größerer Griff füllt die Hände stärker aus und verändert den Kontakt zwischen Fingern und Handfläche.
Manche Spieler empfinden einen größeren Griff als entspannter, andere fühlen sich damit weniger verbunden.
Wird ein Griff über zusätzliche Tape-Lagen stärker gedehnt, kann sich das Material subjektiv fester anfühlen.
Verschiedene Griffgrößen besitzen häufig unterschiedliche Gewichte und können damit das Gesamtsetup beeinflussen.
Standard ist für viele Golfer ein sinnvoller Startpunkt und bietet gleichzeitig viel Spielraum für individuellen Tape-Aufbau.
Nicht automatisch „richtig“ – aber ein guter Referenzwert.Midsize vergrößert den gesamten Griff und ist nicht mit einem Plus4-Profil zu verwechseln.
Besonders interessant bei größeren Händen oder Wunsch nach mehr Griffvolumen.Jumbo erzeugt einen deutlich voluminöseren Kontakt zwischen Griff und Händen.
Nicht nur für sehr große Hände – teilweise auch bewusste persönliche Präferenz.Ein fertiger Griff muss nicht zwangsläufig exakt dem nominellen Durchmesser aus der Verpackung entsprechen.
Zusätzliche Tape-Lagen unter dem Griff können den Außendurchmesser gezielt verändern.
Ausgangspunkt entsprechend Schaft, Griff und gewünschter Montage.
Etwas mehr Volumen, ohne direkt zur nächsten Griffgröße wechseln zu müssen.
Spürbar mehr Volumen und Möglichkeit, bestimmte Bereiche gezielter aufzubauen.
Größerer Durchmesser – aber technisch nicht automatisch identisch mit einem konstruktiven Plus4-Griff.
Durch zusätzlichen Build-Up wird der montierte Griff stärker gedehnt. Dadurch kann sich auch das subjektive Materialgefühl verändern. Deshalb ist ein aufgebauter Standardgriff nicht zwingend identisch mit einem ab Werk größeren Griff.
Beide können sich größer anfühlen – die technische Idee dahinter ist aber unterschiedlich.
Plus4 reduziert die Verjüngung des Griffes und vergrößert besonders den Bereich unter der unteren Hand.
Midsize beschreibt eine größere nominelle Griffgröße und erhöht das Volumen über den gesamten Griff.
Ein MCC Plus4 Standard ist nicht automatisch dasselbe wie ein MCC Midsize. Größe und Griffprofil sind zwei unterschiedliche Eigenschaften.
Standard, Midsize oder Jumbo beschreiben die nominelle Außengröße des Golfgriffes.
Angaben wie .580 oder .600 beziehen sich dagegen auf den Innendurchmesser beziehungsweise die Core Size des Griffes.
Core Size, Schaftdurchmesser und Tape-Aufbau wirken gemeinsam auf das tatsächlich montierte Ergebnis.
Die Handschuhgröße ist nur eine Orientierung. Hersteller, Fingerlänge und persönliche Präferenz unterscheiden sich.
Standard ist eine Größenklasse, keine Qualitäts- oder Normalitätsbewertung.
Nein. Plus4 beschreibt in erster Linie ein Griffprofil mit reduziertem Taper.
Die Geometrie kann ähnlich werden, aber Materialdehnung und Griffgefühl können sich unterscheiden.
Liegt deine Hand genau zwischen zwei Bereichen oder bevorzugst du bewusst mehr oder weniger Volumen, kann ein individueller Aufbau sinnvoller sein.
Für den tatsächlichen Griffdurchmesser sind mehrere Komponenten entscheidend.
Ein Standardgriff kann auf unterschiedlichen Schäften und mit unterschiedlichen Tape-Aufbauten ein anderes fertiges Maß erzeugen.
Genau deshalb betrachten wir beim Schlägerbau Griff, Schaft und Montage als gemeinsames System.
Standard, Midsize, Jumbo und weitere Varianten findest du in unserer Golf Pride Kategorie.
Was bedeutet .580 oder .600? Welchen Einfluss hat der Butt Diameter? Wie verändert Tape den fertigen Griff? Und warum spielt das Griffgewicht eine Rolle?
Ein Golfgriff besitzt nicht automatisch genau den Durchmesser, der auf seiner Verpackung steht. Core Size, Schaftdurchmesser, Tape-Aufbau, Griffkonstruktion und Gewicht bestimmen gemeinsam, wie sich der montierte Griff tatsächlich anfühlt.
Standard, Midsize oder Jumbo beschreiben zunächst die nominelle Griffgröße. Beim Clubmaking interessiert uns aber zusätzlich, welchen Innendurchmesser der Griff besitzt und welchen Außendurchmesser der Schaft im Griffbereich aufweist.
Erst wenn diese Werte zusammen mit dem Tape-Aufbau betrachtet werden, lässt sich der tatsächliche Griffdurchmesser sinnvoll einschätzen.
.580, .600 und weitere Innendurchmesser des Golfgriffes.
Core Size verstehen → 02 SHAFTDer Außendurchmesser des Schaftes im Griffbereich.
Schaftdurchmesser verstehen → 03 BUILD-UPZusätzliche Lagen ermöglichen eine individuelle Anpassung des Durchmessers.
Tape-Aufbau verstehen → 04 GRIP SHAPERunde Griffe oder eine fühlbare Orientierung auf der Rückseite.
Unterschiede verstehen → 05 BALANCEAuch wenige Gramm können die wahrgenommene Balance des Schlägers verändern.
Gewicht verstehen → 06 INSTALLATIONLänge, Ausrichtung und gleichmäßige Installation gehören ebenfalls zum fertigen Setup.
Montage verstehen →Diese Angabe beschreibt nicht die Außengröße des Griffes. Sie bezeichnet den nominellen Innendurchmesser – die Core Size.
Kleinerer nomineller Innendurchmesser.
Größerer nomineller Innendurchmesser.
.580 oder .600 sagt allein noch nicht, wie groß sich der montierte Griff anfühlt. Entscheidend ist das Verhältnis zwischen Griff-Core und Schaftdurchmesser.
Der Schaft besitzt im Griffbereich ebenfalls einen bestimmten Außendurchmesser. Genau hier entsteht die Verbindung zwischen Griff und Schaft.
Core Size und nomineller Schaftdurchmesser entsprechen einander.
Der kleinere Core wird stärker gedehnt. Der Griff kann dadurch größer und fester wirken.
Deshalb vergleichen wir beim individuellen Griffaufbau nicht nur die aufgedruckte Größe, sondern auch Schaftdurchmesser und Core Size.
Zusätzliche Tape-Lagen können genutzt werden, um einen Griff gezielt größer aufzubauen oder Zwischenmaße zu erzeugen.
Ausgangsaufbau
leichte Vergrößerung
spürbares Zwischenmaß
deutlicher Build-Up
Nicht jeder Spieler fühlt sich exakt mit Standard oder Midsize wohl.
Zusätzlicher Tape-Aufbau ermöglicht Zwischenstufen, ohne sofort zu einer komplett anderen Griffgröße wechseln zu müssen.
Tape kann bei individuellem Clubmaking auch gezielt in bestimmten Bereichen eingesetzt werden.
Dadurch lässt sich beispielsweise das Taper-Profil beeinflussen.
Wird ein Gummigriff stärker über einen aufgebauten Untergrund gedehnt, kann er sich fester anfühlen. Deshalb ist ein stark aufgebauter Standardgriff nicht automatisch identisch mit einem ab Werk größeren Griff.
Runde Griffe sind weitgehend rotationssymmetrisch. Ribbed- beziehungsweise Reminder-Griffe erzeugen dagegen eine fühlbare Referenz auf der Rückseite.
Keine ausgeprägte Reminder-Rippe. Die Hände erhalten keine zusätzliche mechanische Orientierung.
Flexible AusrichtungEine innere Konstruktion erzeugt nach der Montage eine fühlbare Erhöhung auf der Rückseite.
Handposition fühlbarGolf Pride entwickelt das klassische Reminder-Prinzip weiter und macht den Ridge zusätzlich außen sichtbar.
präzise Montage wichtigWird der Griff verdreht montiert, befindet sich auch die fühlbare Referenz an einer anderen Stelle.
Golfgriffe unterscheiden sich nicht nur bei Größe und Material, sondern teilweise erheblich beim Gewicht.
ca. −1 Swingweight-Punkt
ca. +1 Swingweight-Punkt
Ein Wechsel von Standard auf Midsize kann je nach Modell deutlich mehr Gewicht am Griffende hinzufügen.
Deshalb sollte beim individuell abgestimmten Schläger nicht nur der Griffdurchmesser betrachtet werden.
Auch zwei Standardgriffe können unterschiedliche Gewichte besitzen.
Material, Cord, Größe und Konstruktion beeinflussen das tatsächliche Gewicht.
Ein schwererer Griff macht den gesamten Schläger zwar schwerer, kann aber gleichzeitig den gemessenen Swingweight-Wert reduzieren. Deshalb müssen beide Werte getrennt betrachtet werden.
Selbst der richtige Griff kann falsch funktionieren, wenn er verdreht, unterschiedlich weit aufgeschoben oder ungleichmäßig aufgebaut wird.
Schaft und alte Tape-Reste sauber vorbereiten.
Butt Diameter und Zustand des Griffbereichs berücksichtigen.
Standardaufbau oder individueller Build-Up.
Vollständig und gleichmäßig auf den Schaft montieren.
Logo, Ribbed oder ALIGN entsprechend der gewünschten Orientierung einstellen.
Länge, Sitz, Verdrehung und Gesamtaufbau prüfen.
| Faktor | Beeinflusst | Clubmaker achtet auf |
|---|---|---|
| Core Size | Dehnung und fertigen Durchmesser | Verhältnis zum Schaft |
| Butt Diameter | Ausgangsdurchmesser | tatsächliche Schaftgeometrie |
| Tape | Griffgröße und Profil | Anzahl und Position der Lagen |
| Round / Ribbed | Handorientierung | korrekte Ausrichtung |
| Griffgewicht | Gesamtgewicht und Balance | Gewichtsunterschied zum alten Griff |
| Montage | finales Ergebnis | Länge, Sitz und Orientierung |
.600 bezeichnet die Core Size, nicht automatisch die Außengröße.
Derselbe Griff kann sich auf unterschiedlichen Schäften anders aufbauen.
Tape-Dicke, Position und Aufbau sind ebenfalls entscheidend.
Besonders beim Wechsel auf deutlich schwerere Midsize- oder Jumbo-Griffe kann sich die Balance verändern.
Eine fühlbare Orientierung funktioniert nur, wenn der Ridge exakt zur gewünschten Schlägerposition ausgerichtet wurde.
Wenn wir einen Golfgriff auswählen und montieren, betrachten wir nicht nur Marke und Farbe.
Core Size, Schaftdurchmesser, gewünschter Griffdurchmesser, Taper, Tape-Aufbau, Griffgewicht und Ausrichtung lassen sich bewusst miteinander kombinieren.
Genau hier unterscheidet sich ein individueller Griffaufbau von einem einfachen Austausch „alt gegen neu“.
Bei Tesi Golf bekommst du neben Golf Pride Golfgriffen auch Beratung und Unterstützung beim individuellen Griffaufbau.
Reverse Taper, Pro Only, klassische Formen, Pistol, Round und unterschiedliche Größen: Im nächsten Kapitel geht es um die Verbindung zwischen Händen und Putter.
Beim Putten ist der Griff deine direkte Verbindung zur Schlagfläche. Form, Volumen, Taper und Oberflächenstruktur können beeinflussen, wie sich deine Hände positionieren und wie viel Rückmeldung du während der Bewegung wahrnimmst.
Ein Puttergriff kann eine ausgeprägte Pistolform, eine flache Front, einen runden Rücken oder ein nahezu paralleles Profil besitzen.
Gleichzeitig reicht die Auswahl von schlanken, traditionellen Griffen bis zu deutlich größeren modernen Konstruktionen.
Deshalb sollte die Auswahl nicht allein danach erfolgen, welcher Griff sich beim ersten Anfassen angenehm anfühlt.
Vom schlanken klassischen Puttergriff bis zu deutlich größeren Oversize-Profilen.
Pistol, Flat, Round, Oval oder andere Konturen erzeugen unterschiedliche Kontaktflächen.
Klassischer Taper, Zero Taper oder sogar Reverse Taper verändern das Verhältnis zwischen beiden Händen.
Eine flache Paddle-Front bietet den Daumen eine klare Kontakt- und Orientierungsfläche.
Weicheres Gummi, festere Mischungen oder Cord verändern Feedback und Oberflächengefühl.
Unterschiedliche Puttergriffe können die Balance und das Gesamtgefühl des Putters verändern.
Oben schlanker, unten größer: ein bewusst umgekehrtes Taper-Profil.
Reverse Taper verstehen → 02 PARALLEL PROFILEEin nahezu paralleles Griffprofil ohne klassische Verjüngung.
Zero Taper verstehen → 03 TRADITIONAL SHAPESRed Star, Blue Star und Green Star mit drei unterschiedlichen klassischen Formen.
Pro Only verstehen → 04 HERITAGETraditionelle Formen wie Tour Tradition, Players Wrap und Tour Classic.
Klassiker entdecken →Golf Pride unterscheidet grundsätzlich zwischen traditionelleren kleineren Puttergriffen und größeren modernen Profilen.
Schlankere Griffe erlauben den Händen mehr Einfluss auf die Bewegung und vermitteln häufig ein direkteres Feedback.
Größere Puttergriffe werden häufig gewählt, wenn der Spieler weniger aktive Hand- und Handgelenksbewegung im Stroke bevorzugt.
Manche Spieler möchten bewusst möglichst wenig Handgelenksaktivität. Andere möchten über einen schlankeren Griff mehr Gefühl und Feedback erhalten. Beides kann sinnvoll sein.
Während klassische Golfgriffe nach unten dünner werden, dreht Reverse Taper dieses Verhältnis bewusst um.
Die obere Hand sitzt auf einem vergleichsweise schlankeren Bereich, während die untere Hand mehr Griffvolumen erhält.
Golf Pride entwickelt dieses Profil, um beide Hände während des Putting-Strokes stärker zu stabilisieren.
Die Oberfläche kombiniert das Profil mit einer Dimple-Struktur und einem weicheren, tacky Griffgefühl.
Besonders interessant für Spieler, die beim Putten bewusst mehr Volumen unter der unteren Hand ausprobieren möchten.
Eine ausgeprägte Pistol-Kontur im oberen Bereich unterstützt die Position der oberen Hand.
obere Hand stärker definiertEine flache Frontfläche eignet sich besonders für Spieler, die ihre Hände stärker palm-to-palm positionieren möchten.
breite, flache OrientierungRundere Rückseite kombiniert mit einer flachen Frontfläche für die Daumen.
weniger ausgeprägte RückseitenkonturZero Taper verzichtet auf die klassische Verjüngung des Griffes und verwendet ein paralleles Profil.
Oberer und unterer Griffbereich besitzen ein deutlich gleichmäßigeres Profil.
Dadurch erhalten obere und untere Hand ein vergleichbareres Volumengefühl.
Golf Pride kombiniert dieses Konzept mit einer flachen Paddle-Front, einer Horseshoe-artigen Form und einer gleichmäßigen Dimple-Struktur.
Red Star, Blue Star und Green Star unterscheiden sich nicht nur in der Größe, sondern vor allem in der Form ihrer Rückseite.
Die kleinste und traditionellste Pro-Only-Form mit Pistol-Kick im oberen Bereich.
Etwas größer als Red Star. Die stärker angewinkelte Rückseite bietet den Fingern eine definierte Fläche.
Größte der drei Pro-Only-Formen mit runderer, ovaler Rückseite und mehr Volumen in den Händen.
Ausgewählte Pro-Only-Formen sind zusätzlich als Cord-Version erhältlich. Baumwoll-Cord kombiniert sich dabei mit einer festen Gummimischung für mehr Textur, Feuchtigkeitskontrolle und direktes Feedback.
Nicht jeder Spieler möchte einen großen modernen Puttergriff. Die Classic-Familie hält bewusst an schlankeren und traditionelleren Formen fest.
Ein kompakter Puttergriff für Spieler, die viel direktes Feedback über die Hände erhalten möchten.
Klassische Wrap-Anmutung kombiniert mit Pistol-Kontur und flacher Front.
Eine größere klassische Pistolform mit weicherem Gummi und ausgeprägter Frontfläche.
Der Pistol-Kick verändert die Rückseite des oberen Griffbereiches und gibt der oberen Hand eine definierte Position.
Eine flachere Frontseite bietet beiden Daumen eine klare, wiederholbare Kontaktfläche.
Weniger ausgeprägte Kanten auf der Rückseite erzeugen ein anderes Fingergefühl.
Eine ovale Rückseite kann mehr Kontaktfläche und ein volleres Griffgefühl erzeugen.
| Familie | Profil | Charakter | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Reverse Taper | unten größer | modern / stabilisierend | Pistol, Flat oder Round |
| Zero Taper | parallel | gleichmäßiges Volumen | Horseshoe / Flat Paddle |
| Pro Only | klassischer Taper | direkt / traditionell | Red, Blue & Green Star |
| Classic | traditionell | klassisches Feedback | verschiedene Heritage-Formen |
Puttergriffe unterscheiden sich teilweise erheblich bei Gewicht, Volumen und Geometrie.
Wird ein kleiner traditioneller Griff durch einen deutlich größeren oder schwereren Puttergriff ersetzt, verändert sich damit auch das Balancegefühl des gesamten Putters.
Deshalb sollte besonders bei individuell abgestimmten Puttern das Griffgewicht nicht vollständig isoliert betrachtet werden.
Entdecke verfügbare Golf Pride Puttergriffe und weitere Griffmodelle bei Tesi Golf.
Wann sollte ein Golfgriff erneuert werden? Woran erkennt man Verschleiß? Wie funktioniert die Montage und wann lohnt sich ein professioneller Griffwechsel?
Golfgriffe verschleißen schleichend. Schweiß, Hautfette, Schmutz, UV-Strahlung, Hitze und die mechanische Belastung bei jedem Schlag verändern mit der Zeit Oberfläche und Material.
Ein neuer Golfgriff besitzt Textur, Tack und eine definierte Materialfestigkeit. Mit zunehmender Nutzung verändert sich diese Oberfläche langsam.
Weil dieser Prozess schrittweise passiert, gewöhnt sich der Spieler häufig an einen Griff, der längst deutlich glatter oder härter geworden ist.
Deshalb lohnt es sich, Golfgriffe regelmäßig bewusst zu kontrollieren.
Besonders häufig entstehen glänzende Stellen dort, wo Daumen und Finger immer wieder dieselben Bereiche berühren.
Weniger Textur & TackAlterung, Hitze und UV-Strahlung können Gummimischungen verändern. Der Griff verliert dabei einen Teil seines ursprünglichen Materialgefühls.
MaterialalterungSichtbare Risse, bröckelndes Gummi oder herausgelöste Cord-Fasern sind klare Hinweise auf fortgeschrittenen Verschleiß.
Wechsel empfohlenWenn du das Gefühl hast, den Schläger stärker festhalten zu müssen, kann nachlassende Traktion des Griffes ein Teil der Ursache sein.
wichtigstes WarnsignalEine feste Kilometerzahl gibt es beim Golfgriff nicht. Nutzung und Alterung sind von Spieler zu Spieler unterschiedlich.
Griffe mindestens einmal pro Jahr gründlich auf Verschleiß kontrollieren und bei Bedarf erneuern.
Eine zusätzliche Orientierung für regelmäßig spielende Golfer.
Viel Range-Training, hohe Temperaturen, Feuchtigkeit oder stark schwitzende Hände können den Verschleiß beschleunigen.
Ein Griff kann nach einem Jahr noch gut funktionieren – oder bei intensiver Nutzung deutlich früher verschlissen sein. Entscheidend ist der tatsächliche Zustand der Oberfläche.
Ein neuer Griff repariert keinen Schwungfehler. Er stellt aber wieder die Eigenschaften her, für die der Griff ursprünglich entwickelt wurde.
Sinnvoll, wenn beispielsweise ein Griff beschädigt wurde oder nur ein einzelner Schläger deutlich häufiger benutzt wird.
Driver · Wedge · ErsatzBei einem Eisensatz ist ein gemeinsamer Wechsel häufig sinnvoll, damit Größe, Modell und Griffgefühl über die Schläger möglichst konstant bleiben.
beispielsweise 6–9 GriffeWer ein möglichst einheitliches Griffgefühl möchte, kann Driver, Hölzer, Hybride, Eisen und Wedges gemeinsam neu ausstatten.
häufig 10–13 Swing-GriffeDer Puttergriff besitzt andere Formen, Gewichte und Aufgaben und muss nicht zwingend demselben Wechselrhythmus oder Modellkonzept wie die Swing-Griffe folgen.
Mit passendem Werkzeug, Grip Tape und sorgfältiger Arbeitsweise können Golfgriffe auch selbst montiert werden.
Beim professionellen Aufbau können wir gleichzeitig prüfen, ob Griffgröße, Core Size und Tape-Aufbau zum gewünschten Setup passen.
Der vorhandene Griff wird fachgerecht vom Schaft entfernt.
Klebereste und alter Aufbau werden vollständig beseitigt.
Griffbereich, Zustand und Schaftdurchmesser werden geprüft.
Standard oder individueller Build-Up entsprechend dem gewünschten Setup.
Der Griff wird vollständig und gleichmäßig aufgeschoben.
Logo, ALIGN, Ribbed, Länge und Sitz werden kontrolliert.
Bei einer klassischen Montage mit Grip Tape und Lösungsmittel muss der Aufbau ausreichend Zeit zum Trocknen und Haften bekommen.
bevor mit den frisch montierten Schlägern gespielt oder trainiert wird.
Ein Putter wird zwar anders belastet als ein Driver- oder Eisengriff, aber auch hier wirken Schweiß, Hautfette, Schmutz und Alterung auf die Oberfläche.
Verliert der Puttergriff deutlich an Traktion, wird hart oder sind Grafiken und Oberfläche stark abgenutzt, sollte auch er überprüft werden.
Ein Griffwechsel ist eine gute Gelegenheit, das bestehende Setup zu überprüfen.
Möchtest du dieselbe Größe behalten? Soll der untere Bereich stärker aufgebaut werden? Passt Midsize besser? Soll ein ALIGN-Griff verwendet werden?
Beim Griffwechsel können diese Fragen direkt berücksichtigt werden, bevor der neue Griff montiert wird.
Wähle deine neuen Golf Pride Griffe selbst oder nutze den Griffwechsel-Service von Tesi Golf.
Wie reinigt man Golf Pride Griffe richtig? Welche Mittel sollte man vermeiden? Wie schützt man Griffe vor Hitze und UV-Strahlung und wie lässt sich ihre Lebensdauer verlängern?
Schmutz, Schweiß, Hautfette, Feuchtigkeit, Hitze und UV-Strahlung wirken bei jeder Runde auf die Oberfläche deiner Golfgriffe. Regelmäßige Reinigung kann helfen, Griffgefühl und Traktion länger zu erhalten.
Bei jedem Schlag übertragen sich Schweiß, Hautfette, Sonnencreme, Staub und andere Rückstände auf die Griffoberfläche.
Mit der Zeit können diese Ablagerungen die Textur und das tacky Gefühl eines eigentlich noch brauchbaren Griffes überdecken.
Deshalb sollte ein glatter Griff nicht automatisch sofort ersetzt werden: Eine gründliche Reinigung ist der erste sinnvolle Test.
Staub, Erde und andere Ablagerungen setzen sich in feinen Oberflächenstrukturen fest.
Textur kann sich zusetzenRückstände von den Händen können auf der Griffoberfläche einen Film bilden.
Tack kann abnehmenRegen und Waschwasser sollten nicht dauerhaft auf oder in einem Griff verbleiben.
gründlich trocknenLange Sonneneinstrahlung und hohe Temperaturen können die Alterung der Griffmaterialien beschleunigen.
unnötige Dauerbelastung vermeidenFür die normale Griffpflege braucht es keine aufwendige Ausrüstung.
Verwende Wasser zusammen mit etwas milder Seife.
Die Oberfläche leicht benetzen, damit sich Schmutz und Rückstände lösen können.
Mit einer weichen Bürste die Griffoberfläche gleichmäßig reinigen.
Seife und gelösten Schmutz anschließend vollständig entfernen.
Den Griff mit einem sauberen Tuch vollständig abtrocknen und nicht feucht im Bag verstauen.
Für die regelmäßige Reinigung müssen Golfgriffe weder ausgebaut noch mit speziellen Maschinen behandelt werden.
Bei Gummigriffen sammeln sich Schweiß, Hautfette und Schmutz direkt auf der strukturierten Oberfläche.
Bei Cord-Modellen sitzt Schmutz zusätzlich zwischen Gummi, Textur und den sichtbaren Faserbereichen.
Griffpflege beginnt nicht erst nach der Runde. Je weniger Schmutz und Rückstände auf den Griff gelangen, desto weniger muss später entfernt werden.
Erde, Schweiß oder fettige Rückstände möglichst nicht direkt auf den Griff übertragen.
Ein sauberes Handtuch hilft, Schweiß von Händen und Griff zu entfernen.
Griffe zwischen den Schlägen möglichst abtrocknen und geschützt halten.
Bei stark verschmutzten oder nassen Griffen nicht bis zur nächsten Runde warten.
Nach Reinigung oder einer nassen Runde sollten Golfgriffe gründlich abgetrocknet werden.
Ein nasser Schlägersatz sollte nicht einfach verschlossen und über längere Zeit feucht im Golfbag gelagert werden.
Lange intensive Sonneneinstrahlung kann Griffmaterialien belasten.
wenn möglich im Schatten lagernHohe Temperaturen können die Alterung von Gummimischungen beschleunigen.
nicht unnötig dauerhaft erhitzenFür längere Lagerzeiten ist ein trockener, kühler und vor Sonne geschützter Ort ideal.
besonders in der WinterpauseBesonders im Sommer können im Fahrzeug sehr hohe Temperaturen entstehen. Wer seine Schläger nicht benötigt, sollte sie nicht dauerhaft unnötig Hitze und Sonneneinstrahlung aussetzen.
Für die normale Reinigung empfiehlt sich die einfache Kombination aus Wasser, Seife und einer weichen Bürste.
Für normalen Oberflächenschmutz braucht es keine extrem aggressive mechanische Reinigung.
Besonders Cord und feine Oberflächenstrukturen sollten nicht unnötig aggressiv bearbeitet werden.
Gereinigte oder nasse Griffe immer gründlich trocknen.
Schläger bei Nichtgebrauch möglichst geschützt und nicht unnötig heiß lagern.
Griff regelmäßig pflegen und Zustand beobachten.
Reinigung kann tatsächlichen Materialverschleiß nicht rückgängig machen.
Spätestens zum Saisonende oder vor Beginn der neuen Saison lohnt sich ein kompletter Griffcheck.
Eine Reinigung entfernt Rückstände von der Oberfläche und kann dadurch verloren geglaubte Textur oder Tack wieder deutlicher spürbar machen.
Ist das Material dagegen ausgehärtet, stark abgerieben, rissig oder beginnt Gummi beziehungsweise Cord zu zerfallen, ist ein neuer Griff die sinnvollere Lösung.
Gerade bei einem kompletten Schlägersatz lohnt es sich, Zustand und Griffgefühl der einzelnen Schläger miteinander zu vergleichen.
Ist die Oberfläche dauerhaft glatt, hart oder beschädigt, findest du bei Tesi Golf passende Golf Pride Griffe sowie unseren Griffwechsel-Service.
Was bedeutet Plus4? Standard oder Midsize? Was ist ALIGN? Wie oft sollte man Griffe wechseln? Und welcher Golf Pride Griff passt zu welchem Spieler?
Was bedeutet Plus4? Standard oder Midsize? Was ist ALIGN? Wie oft sollte ein Golfgriff gewechselt werden? Hier findest du kurze, verständliche Antworten auf häufige Fragen rund um Golf Pride und Golfgriffe.
Die Golf Pride Wissenswelt erklärt viele Themen ausführlich. Dieses FAQ fasst die wichtigsten Fragen noch einmal kompakt zusammen.
Möchtest du tiefer einsteigen, führen dich die Antworten direkt zu den passenden Themen innerhalb der Wissenswelt.
Einen allgemein besten Golf Pride Griff gibt es nicht. Entscheidend sind Griffgefühl, Größe, Material, Wetterbedingungen und persönliche Vorlieben.
Tour Velvet ist ein vielseitiger Ausgangspunkt, MCC kombiniert Cord und Gummi, ZGRIP fühlt sich fester und direkter an und die CP-Familie ist stärker komfortorientiert.
Zur Golf Pride Modellwelt →Tour Velvet ist ein klassischer Gummigriff mit ausgewogenem Feedback.
MCC kombiniert dagegen Cord im oberen Griffbereich mit Performance-Gummi im unteren Bereich.
MCC genauer verstehen →MCC kann für Spieler interessant sein, die in der oberen Hand mehr Textur und Feuchtigkeitskontrolle durch Cord möchten, gleichzeitig aber in der unteren Hand ein gummiartigeres Feedback bevorzugen.
Die CP-Familie ist innerhalb des Golf Pride Sortiments stärker auf Komfort und weichere Materialeigenschaften ausgerichtet.
CP Familie ansehen →ZGRIP und verschiedene Cord-Modelle gehören zu den festeren, direkt feedbackorientierten Griffen.
ZGRIP verstehen →Ein neutraler, vielseitiger Griff wie Tour Velvet ist für viele Spieler ein sinnvoller Ausgangspunkt.
Noch wichtiger als der Modellname ist aber die passende Griffgröße.
ALIGN verwendet einen fühlbaren Ridge auf der Rückseite des Griffes. Dieser dient den Fingern als zusätzliche Referenz für eine wiederholbare Handposition.
ALIGN ausführlich erklärt →ALIGN MAX ist eine stärker ausgeprägte Weiterentwicklung des ALIGN-Prinzips. Der Ridge ist deutlicher fühlbar.
ALIGN MAX verstehen →Plus4 bezeichnet ein Griffprofil mit größerem unteren Bereich. Dadurch besitzt der Griff weniger Taper.
Der Effekt ähnelt ungefähr einem Aufbau mit mehreren zusätzlichen Tape-Lagen unter der unteren Hand.
Plus4 ausführlich erklärt →Nein. Plus4 beschreibt vor allem die Form beziehungsweise den reduzierten Taper des Griffes.
Midsize beschreibt dagegen eine größere nominelle Griffgröße.
Bei Cord-Griffen werden Textilfasern in die Gummioberfläche integriert. Dadurch entsteht eine stärkere Textur und bessere Feuchtigkeitskontrolle.
Cord-Technologie verstehen →Ein 360-Griff besitzt ein rundum laufendes Oberflächendesign ohne dominant ausgerichtete Vorderseite.
Das ist besonders praktisch bei vielen verstellbaren Drivern und Fairwayhölzern.
360-Technologie verstehen →Als Ausgangspunkt kann die Handlänge vom Handgelenksknick bis zur Spitze des längsten Fingers gemessen werden.
Die endgültige Auswahl sollte aber auch das persönliche Griffgefühl berücksichtigen.
Zum Griffgrößen-Guide →Standard ist die klassische nominelle Ausgangsgröße vieler Golfgriffe. Sie bedeutet jedoch nicht, dass Standard für jeden Spieler automatisch die richtige Größe ist.
Midsize kann bei größeren Händen oder bei einem bewussten Wunsch nach mehr Griffvolumen interessant sein.
Auch persönliche Präferenz kann wichtiger sein als eine reine Größentabelle.
Jumbo bietet deutlich mehr Griffvolumen. Das kann bei sehr großen Händen oder als bewusste persönliche Präferenz sinnvoll sein.
Die Handschuhgröße kann eine grobe Orientierung sein.
Sie ersetzt aber keine Handmessung und kein persönliches Griffgefühl, da Handschuhe je nach Hersteller unterschiedlich ausfallen.
Ja. Genau dafür kann ein individueller Tape-Aufbau sinnvoll sein.
Ein Standardgriff kann über zusätzliche Tape-Lagen gezielt größer aufgebaut werden.
.580 beziehungsweise .600 bezeichnet die Core Size – also den nominellen Innendurchmesser des Golfgriffes.
Diese Angabe ist nicht dasselbe wie Standard oder Midsize.
Core Size verstehen →Nein. .600 beschreibt die Core Size. Standard beschreibt dagegen die nominelle Außengröße des Griffes.
Der kleinere Core wird auf dem größeren Schaftdurchmesser stärker gedehnt.
Dadurch kann der montierte Griff etwas größer und fester wirken.
Zusätzliche Tape-Lagen vergrößern den Durchmesser unter dem Griff.
Dadurch lassen sich Zwischenmaße oder individuelle Taper-Profile erzeugen.
Tape-Aufbau verstehen →Das kann passieren. Durch zusätzlichen Build-Up wird der Griff stärker gedehnt.
Dadurch kann sich das Material subjektiv fester anfühlen.
Round-Griffe besitzen keine ausgeprägte fühlbare Reminder-Rippe.
Ribbed-Griffe erzeugen dagegen eine fühlbare Erhöhung auf der Rückseite, die bei der Handposition helfen kann.
Ja. Ein deutlich leichterer oder schwererer Griff verändert das Gesamtgewicht und kann auch den gemessenen beziehungsweise wahrgenommenen Swingweight beeinflussen.
Griffgewicht verstehen →Als grobe Orientierung sollten Golfgriffe mindestens einmal jährlich bewusst auf Verschleiß überprüft werden.
Bei regelmäßiger Nutzung werden häufig ungefähr 40 Runden als weitere Orientierung genannt.
Griffwechsel-Ratgeber →Typische Hinweise sind glatte oder glänzende Stellen, weniger Tack, verhärtetes Material, Risse oder stark beschädigtes Cord.
Nein. Ein einzelner beschädigter Griff kann separat ersetzt werden.
Bei einem Eisensatz ist ein gemeinsamer Wechsel aber häufig sinnvoll, wenn ein möglichst einheitliches Griffgefühl gewünscht ist.
Ja. Mit geeignetem Werkzeug, Grip Tape und sorgfältiger Montage ist ein DIY-Griffwechsel möglich.
Bei individuellen Größen, ALIGN, mehreren Tape-Lagen oder einem kompletten Satz kann professionelle Montage sinnvoll sein.
Bei klassischer Montage mit Tape und Lösungsmittel sollte ausreichend Trocknungszeit eingeplant werden.
Als praktische Orientierung: mindestens einige Stunden, bevor der Schläger wieder gespielt wird.
Für die normale Reinigung reichen Wasser, milde Seife, eine weiche Bürste und ein sauberes Tuch.
Anschließend sollten die Griffe vollständig getrocknet werden.
Griffpflege-Ratgeber →Hautfette, Schweiß, Schmutz und mechanische Abnutzung verändern die Oberfläche mit der Zeit.
Eine Reinigung kann Ablagerungen entfernen. Echter Materialverschleiß bleibt jedoch bestehen.
Auch Cord-Griffe können mit Wasser, milder Seife und einer weichen Bürste gereinigt werden.
Die Faserstruktur anschließend besonders gründlich trocknen.
Dauerhafte hohe Temperaturen und intensive UV-Belastung können die Alterung von Griffmaterialien beschleunigen.
Für längere Lagerzeiten ist ein kühler, trockener und vor direkter Sonne geschützter Ort besser geeignet.
Besonders im Sommer entstehen im Fahrzeug unnötig hohe Temperaturen.
Ist nur die Oberfläche verschmutzt, kann eine Reinigung Tack und Textur wieder deutlicher hervorbringen.
Ist das Material dagegen verhärtet, rissig oder stark abgenutzt, hilft nur ein Griffwechsel.
Bei Reverse Taper ist der untere Griffbereich größer als der obere.
Das ist das Gegenteil der klassischen Verjüngung.
Reverse Taper verstehen →Zero Taper bezeichnet ein weitgehend paralleles Griffprofil, bei dem der Durchmesser nach unten nicht klassisch verjüngt wird.
Eine Pistolform besitzt im oberen Griffbereich eine charakteristische Rückseitenkontur.
Dadurch erhält die obere Hand eine stärker definierte Kontaktfläche.
Nein. Größere Puttergriffe können die Hände stärker beruhigen, reduzieren aber gleichzeitig häufig das sehr direkte Handgefühl.
Auch hier entscheidet die persönliche Präferenz und der Putting-Stroke.
Ja. Puttergriffe können sich beim Gewicht deutlich unterscheiden.
Ein großer Gewichtsunterschied kann das Balancegefühl des Putters verändern.
Bei Fragen zu Golf Pride, Griffgrößen, Modellen, Tape-Aufbau oder Griffwechsel helfen wir dir gerne weiter.
Entdecke Golf Pride Golfgriffe bei Tesi Golf oder nutze unsere Erfahrung bei Griffwechsel, Clubmaking und individueller Griffanpassung.
Seit sechs Jahrzehnten ist Golf Pride ein weltweit führender Anbieter von Innovationen und Technologien für Golfgriffe, von der Entwicklung des Slipper-Griffs bis hin zu revolutionären Weiterentwicklungen bei Cord-Golfgriffen mit der neuen Brushed Cotton Technology (BCT).
Thomas L. Fawick, aus Cleveland, Ohio, gründete 1949 Golf Pride. Die ersten Modelle wurden direkt an den Schlägerschaft angeformt, und es dauerte nicht lange, bis die Griffe von Golf Pride bei vielen neuen Golfschlägern Standard waren. Die neuen Gummigriffe sorgen für ein verbessertes Schlaggefühl und eine verbesserte Haltbarkeit. Sie waren auch leichter als herkömmliche Ledergriffe, absorbierten Stöße effektiver und gaben einen positiveren, traktionsstarken Griff.
Der erste "Slip-On"-Golfgriff für den Golfsport
1953 wurde der erste "Slip-on"-Griff eingeführt, eine wichtige Entwicklung zu dieser Zeit. Die Wirkung des Slip-on-Golfgriffs war signifikant und nachhaltig. Der neue Aufsteckgriff veränderte sofort die Wirtschaftlichkeit bei der Herstellung von Golfschlägern. Es bildete auch Griffwiedereinbau einen Heftklammer-Service in den Golfläden.
Ein starker Griff auf der professionellen Golfstrecke
Heute setzt Golf Pride die Einführung innovativer Produkte fort und nutzt dabei ein breites Spektrum an Kompetenzen in der Materialentwicklung und Gummimischung. Modernste Griffkonstruktion, -prüfung und -fertigung werden in den Werken in Laurinburg, North Carolina, durchgeführt.
Gegenwärtig hat Golf Pride seinen Platz auf mehr bedeutende Erfolge gehabt als jedes andere Griffunternehmen. Sie gaben kürzlich bekannt, dass mehr als 80% der Tour-Profis sich dafür entscheiden, mit Golf Pride Grips zu spielen, während nicht einer dafür bezahlt wird. Da wir in einer Ära von Multi-Millionen-Pfund-Sponsoringverträgen leben, stellt dies eine wirklich starke Bestätigung an sich dar. Egal, ob Sie ein Tour-Profi sind, der eine große Meisterschaft spielt, ein aufstrebender Amateur, ein Alltagsgolfer oder gerade erst angefangen hat - Sie können sicher sein, dass Sie mit Golf Pride Griffen eine gute Wahl getroffen haben.
Bei Tesi Golf sind wir bestrebt, Ihnen die beste Auswahl an Golf Pride Griffen zu den niedrigsten Preisen anzubieten, so dass Sie eine der stärksten Marken in der Grifftechnologie wählen können und dennoch viel Geld sparen, wenn Sie Ihre Golfschläger neu greifen.
Schade, nun müssen wir wieder die Glaskugel bemühen oder im Kaffeesatz lesen um unsere Besucher zu verstehen...
Warum wir das tun müssen? Ganz einfach, Du hast uns verboten Deine Nutzung auf unserer Seite mit Google Analytics zu beobachten. Das klingt erstmal dramatisch für Dich, wissen wir. Aber sieh es doch mal so: Wir wissen doch gar nicht wer DU bist. Wir sehen nur, dass JEMAND sich unsere Seiten ansieht. Wie er/sie das tut, wie lange dieser JEMAND auf den entsprechenden Seiten verweilt usw. Wir wissen nicht wer Du bist, ob du Männlein oder Weiblein bist, wie alt, wie schwer - keine Ahnung. Ebenso geben wir diese Daten auch nicht an Google weiter. Wir haben die ja auch gar nicht! Dennoch liefert dieser JEMAND uns wertvolle Infos über unsere Seite. Wir möchten, dass Dir hier alles gefällt, dass Du dich wohlfühlst und - klar - unsere Produkte kaufst...
Wir können so also sehen wo es Probleme gibt. Wenn viele Besucher unsere Seite während des Kaufs während der Auswahl der Zahlart verlassen, dann wissen wir, dass da etwas nicht stimmt und können das verbessern. Klingt doch gut, oder? Du hast etwas davon, wir auch. Also eine Win-Win-Situation. Also lass uns Dich doch auf Deinem Weg durch unseren Onlineshop begleiten. Deal?
Super, Du hast es verstanden! Nun können wir wieder besser an unserem Angebot arbeiten!